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last update: 14.12.2010

 

Freitag 21. Jänner 2011
Generalversammlung der Österreichisch-Indischen Gesellschaft

Zeit: Freitag 21. Jänner 2011, Beginn 18.30 Uhr
Ort: Natya Mandir Studio, Börseplatz 3, 1010 Wien. .
Anmeldung erforderlich: E-Mail: austro-indian@hotmail.com
oder Tel. 0676 312 57 36

 

 

Nachruf Josef Gstöttner

Josef Gstöttner ist am Samstag dem 3. Juli 2010 im 48 Lebensjahr, nach einem tragischem Unfall von uns gegangen.

Eines Tages kam am Ende einer meiner Bharatanatyam-Unterrichtsstunden am Universitäts-Sportinstitut ein junger Mann auf mich zu und fragte mich, ob ich einen Mrdangam-Spieler benötige. Ich war zuerst etwas verwundert, denn er erschien mir ziemlich fremd aber schliesslich begann er mehr von sich zu erzählen. Er war in Indien und hat dort 3 Monate am Carnataka College of Percussion studiert und er kann auch Tabla spielen. Nach einem etwas unruhigen Lebensabschnitt wollte er jetzt sein Leben so richtig in den Griff nehmen. Er erzählte auch, dass seine Freundin Medizin studiert. So kam es dass Josef Gstöttner viele Jahre in meinem USI Unterricht die Bharatanatyam Tanzstunden mit seiner Mrdangam begleitete. Wenn Lakshman Sir oder sein Bruder Gopinath in Wien waren, dann nahm Josef bei ihnen Unterrichtsstunden für Mrdangam. Er lernte nach und nach die einzelnen Adavus und konnte schliesslich auch Pushpanjali und Alarippu und einige andere Tänze begleiten. Er etablierte sich immer mehr und seine Freundin Tina schloss inzwischen ihr Medizinstudium ab. Die beiden haben zwei Kinder Chiara und Ismael.

Josef liebte die klassische indische Musik und hatte auch Interesse an der Österreichisch Indischen Gesellschaft deren Vorstandsmitglied er war. Er half öfters bei Konzerten und auch bei damit verbundenen Transporten. Ebenso halfen er und seine Lebensgefährtin Tina bei der Eröffnung des Natya Mandir Studios im Jahr 1999. Viele alljährliche Sisya-Performances hat er begleitet und gehörte somit zum engen Kern des des Natya Mandir.

Josef Gstöttner war ein stiller, hilfsbereiter Freund der indischen Kultur. Er sprach nicht viel, aber wenn er etwas sagte, dann war es verblüffend zutreffend. Es ist schwer zu glauben, dass er nun nicht mehr bei uns ist. Wir vermissen ihn sehr. Er war ein guter Mensch, den wir alle in liebenswerter Erinnerung behalten werden.

Om Shanti
Radha Anjali

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